Bauwerk

Holzklassen Gnesau
Ernst Roth, Jürgen P. Wirnsberger, Sonja Hohengasser - Gnesau (A) - 2013
Holzklassen Gnesau, Foto: Gerhard Maurer
Holzklassen Gnesau, Foto: Gerhard Maurer

Erster öffentlicher Bau der vorwiegend mit dem heimischen „Nockholz“ umgesetzt wurde.
„Nockholz“ ist Hochlagenholz über 1.000 m Seehöhe gewachsen und kommt, wie der Name verrät, aus der Region Nockberge die sich von Oberkärnten bis hinüber ins Lungau und die Obersteiermark erstreckt, 71% der Gesamtfläche von 184.000ha befinden sich in Kärnten.

„Nockholz“ - Ziele
- Produktionskette in der Region behalten
- kurze Wege, geringerer Energieverbrauch
- regionale Holzverwendung und Kompetenz von der Waldwirtschaft bis zum Tischler
- Tradition und altes Wissen bewahren bei gleichzeitiger Entwicklung neuer Produkte

„Nockholz“ - Regionsgrenzen
Millstätteralpe, Drautal bis Krasstal inkl. Gerlitze, Arriach, Himmelberg, Gnesau, Reichenau, Turrach, Sirnitz, Deutsch-Griffen, Gurktal-Sirnitz bis Glödnitz, Flattnitz, Metnitztal bis Wöbring, Auen, Steir. Lassnitz bis Murau, Murtal, Liesertal/Katschberg

Heizwärmebedarf: 12,0 kWh/m²a (Energieausweis)

Energiesysteme: Heizungsanlage aus biogenen Brennstoffen

Materialwahl: Holzbau, Überwiegende Verwendung von HFKW-freien Dämmstoffen, Vermeidung von PVC für Fenster, Türen, Vermeidung von PVC im Innenausbau

Ansprechpartner:in für die Projektdaten: nextroomoffice[at]nextroom.at

Akteure

Architektur

Bauherrschaft
Gemeinde Gnesau

Tragwerksplanung

Fotografie