Bauwerk

Dschungel Wien
Froetscher Lichtenwagner - Wien (A) - 2004
Dschungel Wien, Foto: Rupert Steiner
Dschungel Wien, Plan: Froetscher Lichtenwagner
Dschungel Wien, Foto: Rupert Steiner

Dschungel Wien

12. November 2006 - Az W

Die Struktur des Bestandes wird in ihrer Eindeutigkeit und starken Präsenz akzeptiert. Die drei vorhandenen Säle wurden freigelegt und sollten auch frei gehalten werden. Jeder von ihnen verfügt über eine eigene Identität. Wir maximieren den vorhandenen Raum – das kraftvollste Prinzip.

Der große Saal: black box und Theatermaschine
Der kleine Saal: architekturbetont, Barock mit Tageslicht
Das Foyer: freigelegte Struktur, Offenheit und Veränderung signalisierend

In den Zwischenräumen und im Zwischengeschoß sind die Funktionsräume untergebracht. Als missing link dient ein Verbindungsbau zwischen großem Saal und Foyer. Alt und Neu wurden miteinander vernäht. Die Naht besteht aus Licht: Streifenförmige Oberlichter im Verbindungsbau finden ihre Fortsetzung in den Beleuchtungskörpern des Ziegelfoyers.

Das Zielpublikum setzt sich zusammen aus Kindern, Jugendlichen, aber auch jungen Erwachsenen. Daher war gleich am Anfang Einigung erzielt, dass das Erscheinungsbild des Theaters nicht eine vordergründig kindgerechte Gestaltung erfahren, sondern einen offenen Rahmen bilden sollte, in dem die Inhalte und die wechselnden Projekte und Themen sich darstellen können. (Text: Architekten)

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Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirthfruehwirth[at]azw.at

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