Bauwerk

Peerhofsiedlung
Horst Parson, Arno Heinz, Peter Thurner, Günther Norer - Innsbruck (A) - 1990
Peerhofsiedlung, Foto: Wolfgang Feil
14. September 2003 - aut. architektur und tirol
Das größte, umstrittenste Städtebauprojekt der letzten 25 Jahre in Tirol. 10 Hektar am Hang bei der Universität. 1971 Wettbewerb, Strukturplan von Norer, dann die Dichte auf 1100 Wohnungen erhöht; Streit zwischen Stadtplanung, Bauträgern, Architekten; Alternativpläne, Reduktion auf 700 Einheiten. 1981 Angebot von Lackner, Hartwig u.a., kostenlos neue Pläne für das damals wichtigste Areal der Stadterweiterung zu liefern! Eine Selbstjurierung der 17 Teams wählte das Konzept der „Viererbande“ - nun 530 Einheiten in fünfgeschossigen Zeilen entlang der Höhenschichten um befestigte Gassen und eine Grünterrasse; Stichstraßen zu Tiefgaragen, üppige Ausstattung der Frei- und Grünräume, gute Infrastruktur, elf Architekten beteiligt. Ein „Karl-Marx-Hof“ am Steilhang, in den hinteren Zeilen und unteren Etagen eher beengt. Eine epochale kollektive Leistung der Szene, trotz aller Einwände. (aus: Bauen in Tirol seit 1980, Otto Kapfinger)

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