Bauwerk

LKH Gmunden
fasch&fuchs.architekten - Gmunden (A) - 2009
LKH Gmunden, Foto: Michael Sprachmann
LKH Gmunden, Foto: Michael Sprachmann

LKH Gmunden

Ein Stadtparavent umfängt straßenseitig den Krankenhauskomplex, integriert die Neubaumaßnahmen im Erdgeschoss, Magnetresonanz und Noteinsatzfahrzeug, geht über in den zweigeschossigen Ambulanz- und Dienstzimmerkomplex, schließt die Umfassung mit den südostlich orientierten Geriatriestationen an den Verwaltungs- bzw. Intensivbau im Süden. Mit diesem Gestus wird das unruhige Erscheinungsbild des Bestandes befriedet und zugleich dem Areal Intimsphäre zugestanden.

Grünraumzonierung:
der bestehende naturpark im südwesten bleibt unberührt. Der geschützte Baumbestand wird respektiert. Eine artifizielle Parklandschaft erstreckt sich sanftgewellt vor den Geriatriestationen im Osten. Ambulanz und Tagesklinik werden grüne Lungen vorgelagert.

Situierung der Neubaukörper:
In Weiterführung des Grundgedankens des Bestandes werden alle Pflegestationen an beruhigten Grünzonen situiert, weitere Ambulanzbereiche im Erdgeschoss angeordnet, Lärmbelastungen von PKW-Verkehr dem Pflegebereich ferngehalten, der Wirtschaftshof als zentrale Anlieferungszone ausgebildet.

Parkdecks:
Die Lage der PKW-Stellflächen bleibt am östlichen Areal. Zwei Parkdecks bieten die erforderlichen Stellplätze, die begrünte Garagendecke erweitert die Naturzone des Areals und definiert einen eigenen Geriatriegarten.

Wegeführung:
Eine neue Magistrale führt Besucher, Patienten und Personal aus der Garage in den Kern des Ambulanzbereiches. Am Schnittpunkt des bestehenden Zuganges sowie der neuen Magistrale liegt der zentrale Verteiler zu allen Ambulanzbereichen.

Hubschraubertransporte:
Der neue Hubschrauberlandeplatz wird über der Orthopädieerweiterung platziert, um den weg zu Schockraum und Röntgen zu minimieren. (Text: Architekten)

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Für den Beitrag verantwortlich: afo architekturforum oberösterreich

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